Bauwerksinstandsetzung

 

 

 

 

Sanierung von abgängigen Brücken / Gewölben

Durch die starke Zunahme des Schwerverkehrs in den vergangenen Jahrzehnten ist für diese Brücken eine Nutzungsänderung eingetreten und mittlerweile haben die Bauwerke teilweise Ihre Leistungsgrenze erreicht. Aus diesem Grund ist es absolut notwendig, ältere Brückenbauwerke zukünftig zu ertüchtigen. Bei dem Neubau von Brücken werden die aktuellen Verkehrslastmodelle berücksichtigt – bei vielen Bestandsbauwerken stellt sich die Frage, ob deren Tragfähigkeit erhöht werden kann.

Brückenbauwerke, welche als Unterführungs- oder Durchlassbauwerke des entsprechenden Streckenabschnittes dienen, zählen u.a. zu diesen Objekten. Der Abnutzungsgrad und/oder die Belastungskapazität des vorhandenen Brückenbauwerkes hinsichtlich der zukünftigen Anforderungen gibt Aufschluss darüber, ob das Bauwerk ertüchtigt werden muss. Bei derartigen Bauvorhaben hat sich die nun seit mehr als 100 Jahren bekannte Wellstahlbauweise etabliert.

Die Brückeninstandsetzung / Gewölbesanierung mit Wellstahl erfolgt dabei in folgenden Schritten:

Bei dieser Bauweise werden die werkseitig gewellten, entsprechend dem vorhandenen Profilquerschnitt, gebogenen und korrosionsgeschützten Stahlbleche ringweise vor dem vorhandenen Bauwerk montiert und sukzessive mittels Seilzug eingezogen. Auf die abgeschlossene Montage und die lagegerechte Positionierung folgt die etappenweise Verfüllung des Zwischenraumes mit einem handelsüblichen Dämmermaterial über die Bauwerksenden oder die werkseitig vorgesehenen Injektionsmuffen. Zum Verfüllen muss an den Enden des alten Bauwerkes ein Abschluss z.B. durch Zumauerung des Zwischenraumes mit Entlüftungs– bzw. Kontrollöffnungen hergestellt werden. Bei gleichzeitiger Verlängerung werden die aus dem vorhandenen Bauwerk heraus stehenden Bereiche, z.B. die Böschungsstücke, mit Bodenmaterial lagenweise hinterfüllt. Nach kurzer Abbindezeit des Verfüllmateriales ist die Tragfähigkeit des Bauwerkes für die Verkehrsbelastung entsprechend den geltenden Vorschriften gegeben.

Das oben beschriebene Inliner- / Sanierungsverfahren mit Wellstahl zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • geringe Planungskosten – keine kostspieligen Berechnungen und Zeichnungen,
  • geringer Aufwand bei der Baudurchführung
  • kein Abbruch des bestehenden Bauwerkes, keine Beeinträchtigung des Straßen- bzw. Bahnverkehrs, Vermeidung von Verkehrsumleitungen
  • kurze Bauzeit
  • sehr geringer Querschnittsverlust durch breites Spektrum an verschiedenen Profilquerschnittsformen und – abmessungen,
  • hohe Lebensdauer durch hochwertigen Korrosionsschutz,
  • geringe langfristige Unterhaltungskosten,
  • zugleich eine Bauwerksverlängerung möglich
  • Entfall kostspieliger Instandsetzungen /Neubauten von Stirn– und Flügelwänden durch werkseitig gefertigter Böschungsstücke

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