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| Das
Verhalten von Brücken und Durchlässen aus HAMCO-MultiPlate im Jahrhunderthochwasser August 2002 Zusammenfassung [kompletter Bericht als PDF] Gegenstand der Untersuchung sind MultiPlate-Bauwerke im Einzugsbereich der Weißeritz, Verursacher der ersten Flutwelle in Dresden sowie im Einzugsbereich der Mulde, Verursacher der verheerenden Schäden in Döbeln, Grimma und Bitterfeld
sowie weiteren anliegenden Orten und ein örtliches Hochwassergebiet in Mittelsachsen. |
Insgesamt kann beurteilt werden, dass erdgebettete Wellstahlrohre Bauwerke sind, die den extremen Belastungen von Hochwassern standhalten, solange vor- und
nachgelagerte Uferbereiche nicht soweit geschädigt sind, dass Angriffspunkte für das
Auskolken des Rohrbettungsbereiches entstehen. Eine wichtige Rolle kommt dabei der
sorgfältigen Ausbildung der Böschungsschnitteinfassung mit Natursteinpflaster auf
Unterbeton zu, damit an der Schnittkante kein Angriffspunkt für den Staudruck des Wassers
entsteht. Gefährdet sind Durchlässe in den ersten 1 bis 2 Jahren nach ihrer Hinterfüllung, da dieselbe trotz sorgfältiger Verdichtung noch nicht ausreichend innerlich
verfestigt ist und noch keine schützende Grasnarbe mit Tiefwurzeln sich ausgebildet hat. Bestätigt hat sich das gute hydraulische Durchflußverhalten der Wellstahlrohre. Es gibt keinen Anlaß zur Ausnahme, dass sich die Wellstahlrohre hydraulisch ungünstiger verhalten haben als andere Brücken mit vergleichbarem Durchflussquerschnitt. Es kann vermutet werden, dass die nach Kauder ermittelten Rauhigkeitsbeiwerte eher zu ungünstig sind, d.h. zu geringe Fließgeschwindigkeiten ergeben. Zur Bestätigung dieser Annahme müssten allerdings Messungen vorgenommen werden. |
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