Grünbrücken

Wiedervernetzung natürlicher Lebensräume von Tierarten

Oftmals ist der Bau von Straßenprojekten in Gebieten, in denen es aus den verschiedensten Gründen eigentlich nicht optimal ist, unvermeidbar. In diesen Fällen – wenn z.B. Ortschaften voneinander getrennt oder bis dahin unberührte Biotope und natürliche Lebensräume von Tierarten gestört werden – sind zusätzliche Baumaßnahmen bzw. Einrichtungen unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte nötig, die das Wechselspiel zwischen den voneinander getrennten Bereichen weiterhin gewährleisten. Hierfür hat sich u.a. die Wellstahlbauweise mehr als bewährt, die vor mehr als 100 Jahren erstmals in den USA in Erscheinung getreten ist und seitdem bis heute immer größer werdende Anwendung erlebt.

Die gewellten, entsprechend dem Profilquerschnitt gebogenen und korrosionsgeschützten Stahlbleche werden bauseits und ringweise montiert. Nach der Montage werden die Wellstahlprofile entsprechend der Einbauvorschrift mit definiertem Erdreich hinterfüllt. Das Zusammenspiel von Wellstahlprofil und sach- und fachgerecht eingebrachtem und verdichtetem Erdkörper gewährleistet das sehr gute Traglastverhalten der biegeweichen, im Erdreich gebetteten Wellstahlbauwerke.

Die rechts abgebildeten Bilder zeigen die aus Hamco Wellstahl hergestellte Grünbrücke über einen Autobahnabschnitt zwischen Arnheim und Apeldoorn im niederländischen Nationalpark Woeste Hoeve. Diese zählt bis heute auf Grund ihrer Spannweite weltweit zu eines der größten aus dem Wellstahlprodukt MP 200 erstellten Bauwerke.

Ob Korbogen-, Kreisbogen– oder Maulprofil, für fast jeden Lichtraumquerschnitt lässt sich die passende Querschnittsform finden. Mit Wellstahl sind Profilspannweiten von bis zu 24 m realisierbar.